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Musikindustrie will vier Mark pro CD-R

8. November 2010 No Comments

Musikindustrie will vier Mark pro CD-R. Das Bundesministerium der Justiz schließt eine  Urheberrechtspauschaule auf CD-Rohlinge nicht aus.  Das ist leider erst die eine Seite der Medaille. Die andere sieht soaus, dass die Gelder dann in einem schwarzen Loch versacken. Die Verwertungs-Gesellen müssen ihre Bilanzen wohl nicht der Öffentlichkeit vorlegen und können ungestört jeden auch so überzüchteten Lobbyismus finanzieren. Warum eigentlich?  Wie soll eine Musikband prüfen können, ob die “treuhänderisch” gemanageten Finanzen tatsächlich sinngemäß dem eigentlichen Zweck zugute kommen, sprich: den (Musik-)Autoren ausgezahlt werden? Warum ist die Kontrolle nur einseitig ?!!! Im Zeitalter des Internets müsste man es endlich durchsetzen, dass  diese Gesellschaften ihre Einnahmen und Ausgaben im Internet veröffentlichen, so dass man die Verwendung der Gelder nachvollziehen kann.  Und noch ein Kritikpunkt: über den Richtungskurs entscheiden Bürokraten, die weder Musik machen noch sonst irgendwie betroffen sind, aber bezahlen tun wir sie alle. Das sollte man endlich absschaffen undden angeblich so beschützten und behüteten (Musik-)Autoren mehr zuhören: Sie sollten abstimmen können und entscheiden, wo es lang geht (zurzeit haben wohl die großen Labels das Sagen)! Dabei kann man sich als “Schützling” einer Verschwendungs-Gesellschaft seinen Behüter ja noch nicht mal aussuchen, geschweige denn die Richtung mit bestimmen. Warum? Vor einiger Zeit durfte man sich seine Krankenkasse und den Telekom-Anbieter auch nicht aussuchen, und das hat man ja auch abgeschafft.  Wenn den Labels ihre Musikstücke so schwer auf der Brust und die Daten-CDs so schwer auf der Tasche liegen, sollen sie doch Musik-Medien abschaffen und ihre Werke ruhig gebührenpflichtig streamen, das kann man nicht klauen und muss man als Verbraucher nicht mitsponsern, wenn man nicht mag – oder sie sollen sich einen Kopierschutz einfallen lassen.

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